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:::{index} single: Intensivrespirator
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:::{index} single: Beatmungsgerät; Intensiv-
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(intensivrespiratoren)=

# Intensivrespiratoren

*Intensivrespiratoren* sind komplexe Beatmungsgeräte für die längere und *differenzierte* invasive und nicht-invasive Beatmung von Patienten.
Im Gegensatz zu {ref}`Notfall- und Transportrespiratoren <transportrespiratoren>` steht nicht die Robustheit und Mobilität, sondern eine möglichst hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Beatmung im Vordergrund, auch bereits in Hinblick auf das {ref}`Weaning <weaning>`.

Moderne Intensivrespiratoren ermöglichen sowohl eine vollständig kontrollierte, als auch eine assistierte oder überwiegend spontane, Atmung, ggfs. mit Unterstützung durch das Beatmungsgerät.
Hierfür stehen unterschiedliche volumen- und druckkontrollierte sowie druckunterstützte Beatmungsformen zur Verfügung.

Wesentliche Eigenschaften eines Intensivrespirators sind:

-   präzise Steuerung bzw. differenzierte Einstellung von Beatmungsparametern
-   zuverlässige Erkennung spontaner Atembemühungen (*Trigger*) und differenzierte Einstellung der inspiratorischen und exspiratorischen Triggerkriterien (Analyse der *Patient-Respirator-Interaktion*)
-   Unterstützung der Spontanatmung
-   Kompensation von Leckagen, insbesondere bei {ref}`nicht-invasiver Beatmung (NIV) <NIV>`
-   kontinuierliches {ref}`respiratorisches Monitoring <Beatmungsmonitoring>`
-   Darstellung und Analyse von Druck-, Flow- und Volumenkurven, sowie von Druck-Volumen- und Flow-Volumen-Loops
-   Messung bzw. Berechnung respiratorischer Parameter wie Compliance, Resistance und Atemarbeit.
    Ein Intensivrespirator ist damit nicht nur ein Gerät zur Durchführung einer Beatmung, sondern gleichzeitig ein **diagnostisches und therapeutisches Monitoringsystem**.
    Die aus Beatmungskurven, Messwerten und Atemmechanik gewonnenen Informationen ermöglichen eine wiederholte Anpassung der Beatmung an den aktuellen Zustand des Patienten.
-   differenzierte Alarmgrenzen und Alarmfunktionen
-   aktive Befeuchtung und Erwärmung der Atemgase bzw. Verwendung geeigneter Atemgasbefeuchtungssysteme ("Heat and Moisture Exchanger" (HME))


