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# EKG – Ablauf einer Erregung

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:::{margin} EKG: Zyklus
- P-Welle ≈ Vorhoferregung
- PQ-Zeit ≈ AV-Überleitung
- RS-Komplex ≈ Kammererregung
- ST-Strecke + T-Welle ≈ Erregungsrückbildung
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Die einzelnen Abschnitte einer EKG-Kurve zeigen die Erregung der unterschiedlichen Teile des Erregungsleitungssystems *im Zeitverlauf* an.
Demenstsprechend kann man die EKG-Kurve in verschiedene Segmente teilen:
Die *P-Welle* entspricht dabei der Vorhoferregung, die *PQ-Zeit* der
Überleitung vom Vorhof in die Kammern (*AV-Überleitung*). Der *QRS-Komplex* wird durch die Kammererregung erzeugt, wohingegen die *ST-Strecke* und die *T-Welle* die Erregungsrückbildung repräsentieren.


:::{figure} ../../../Submodules/3134-medical-picture-collection/PD/12_lead_generated_sinus_rhythm.jpg
:width: 100%

EKG: Normaler Sinusrhythmus

© WMC: Glenlarson, {term}`ℓ PD`
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:::{subfigure} AB
:subcaptions: below
:name: Figure-BilderserieReizleitungssystem
:class-grid: outline
:gap: 20px

Bilderserie: Reizleitungssystem

![Eine elektrische Herzaktion. Die einzelnen Abschnitte im zeitlichen Verlauf repräsentieren unterschiedliche Stadien der Erregung: **P**-Welle ≈ Vorhoferregung, **PQ**-Zeit ≈ AV-Überleitung, **QRS**-Komplex ≈ Kammererregung, **ST**-Strecke + **T**-Welle ≈ Erregungsrückbildung. \[© WMC:Hank, ℓ CC BY-SA 2.0 DE\]](../../../Submodules/3134-medical-picture-collection/CC-BY-2.0/EKG_Komplex.\*)

![Reizleitungssystem, Schema. `1`: Sinusknoten, `2`: AV-Knoten \[© J. Heuser, basierend auf der Arbeit von Patrick J. Lynch, illustrator; C. Carl Jaffe MD, cardiologist, Yale University Center for Advanced Instructional Media, ℓ CC BY 2.5\]](../../../Submodules/3134-medical-picture-collection/CC-BY-2.5/Reizleitungssystem_1.\*)

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:::{note}
- Das EKG zeigt nur die *elektrische* Aktivität, nicht aber die
  tatsächliche Muskelarbeit an!

- Es erlaubt *keine Aussage über die Auswurfleistung!*

  - Grundsatz:
    Selbst ein pulsloser Patient kann
    (für einige Zeit)
    ein unauffälliges EKG aufweisen!
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