Septumplastik und Septorhinoplastik

12.18.6. Septumplastik und Septorhinoplastik#

Septumplastik und Septorhinoplastik betreffen das Nasenseptum beziehungsweise die äußere und innere Nase.

Varianten

Septumplastik und Septorhinoplastik

Beschreibung, Pathophysiologie

Korrektur nasaler anatomischer Veränderungen mit funktioneller beziehungsweise rekonstruktiver Zielsetzung

Dringlichkeit

In der Regel elektiv

Dauer (S/N)

keine Angabe

Präanästhesie, Aufklärung

Mundatmung, mögliche nasale Obstruktion und Blutungsanamnese berücksichtigen

Prä-OP-Diagnostik

keine Angabe

Blutmanagement

Keine eindeutige eingriffsspezifische EK-Zahl ; Bereitstellung abhängig von Eingriffsumfang und individuellem Blutungsrisiko

Antibiotika

keine Angabe

Anästhesieverfahren

Allgemeinanästhesie

Airway

Mundseitige Atemwegssicherung; postoperative Nasentamponaden können die Nasenatmung einschränken

Bei Verwendung einer pharyngealen Tamponade Einlage und spätere vollständige Entfernung mit dem Operationsteam verbindlich dokumentieren.

Invasivitäten, Zugänge

keine Besonderheiten

Narkoseführung

Husten, Pressen und Erbrechen möglichst vermeiden

Bei topischer oder infiltrativer Anwendung von Vasokonstriktoren mögliche hämodynamische Reaktionen beachten.

Lagerung

keine Angabe

Aufstellung

keine Angabe

Geräte

keine Angabe

Peri-OP-Diagnostik, Monitoring

keine Angabe

OP-Ablauf
  • Operative Septum- beziehungsweise Nasenkorrektur

  • Gegebenenfalls Einlage von Schienen oder Tamponaden

Gefahren

Blutung, Blutaspiration und eingeschränkte Nasenatmung

Typische Komplikationen

Nachblutung, Schwellung und Atemwegsbeschwerden

Postoperatives Management

Vor Extubation Blutstillung und freie Mundatmung sicherstellen; danach Atemweg und Nachblutung überwachen

Bei beidseitiger Nasentamponade besonders auf freien oralen Atemweg, Sedierungsgrad und respiratorische Obstruktion achten.