4.4.4. Spontanatemmuster#

Bei den Spontanatemmustern muss der Patient jeden Atemzug grundsätzlich selber initiieren. Spontanatemmustern sind nicht auf die nicht-invasive Beatmung (NIV) limitiert, sie können auch bei der invasiven Beatmung eingesetzt werden.

CPAP#

Beim CPAP-Modus (Continous Positive Airway Pressure) wird der Druck in den Atemwegen gegenüber der Atmosphäre (paw) ständig, also auch während der Atemruhephase und Inspiration, positiv gehalten (PEEP: Positive End Exspiratory Pressure, pPEEP). Dadurch soll ein Kollabieren der Alveolen und die Bildung von Atelektasen verhindert werden.

4.4.5. PSV, ASB: Pressure Support Ventilation, Assisted Spontaneuous Breathing#

Synonyme

GE: Pressure Support Ventilation (CPAP/PSV); Hamilton: Spont.

Bei der PSV triggert der Patient jeden Atemhub selbst und bestimmt die Atemfrequenz, der Respirator unterstützt die Inspiration mit einem eingestellten Pressure Support und erleichtert damit die Atemarbeit. PSV setzt einen grundsätzlich intakten Atemantrieb voraus. Neben dem reinen PSV kann man bei einigen Beatmungsmodi Pressure Support zuschalten (z.B. BIPAP-ASB, CPAP-ASB).

Bemerkung

Der Patient bestimmt Beginn, Verlauf und Volumen des maschinell unterstützten Atemzuges.