Beatmungsmonitoring#
Die künstliche Beatmung, sei sie kontrolliert oder assistiert, invasiv oder nicht-invasiv, eröffnet dem Monitoring der Ventilation neue Möglichkeiten. Grundsätzlich unterscheidet man in der modernen Überdruckbeatmung unterschiedliche Beatmungsformen mit unterschiedlichen Einstellungsmöglichkeiten (Vorgaben) und daraus resultierenden Freiheitsgraden. Doch auch vorgegebene (eingestellte) Werte müssen gemessen werden um sicherzustellen, dass die gewählten Einstellungen auch erreicht werden.
Grundsätzlich interessant sind immer die Parameter:
Tidavolumen (\(\rm V_t\), TV)
Frequenz (\(f\))
Atemminutenvolumen (\(\rm V_min\), MV): Dieses ergibt sich rechnerisch aus \({\rm V_t} \times f\), gerade bei unterschiedlichen Atemzügen ist aber das tatsächlich gemessene \(\rm V_min\) interessant.
Atemwegsdrückem z. T. absolut oder über die Zeit (PEEP, \(\rm P_{max}\) je nach Beatmungsform spezielle Drücke wie \(\rm P_{Plateau}\), , \(\rm \Delta P\))
Flow über die Zeit
Dauer der der In- und Exspirationszeit bzw. I:E:-Verhältnis
Fig. 45 Moderner Narkoserespirator mit integriertem Monitoring (Dräger Primus™)#
Druck-kontrollierte Beatmungsform. Achte auf die eingestellten und gemessenen Messwerte. Mittig finden sich die Druck- und Flusskurve sowie das Kapnogramm. Beachte dass das Kapnogramm zu den Druck- und Flusskurven zeitverzögert ist (CO₂-Konzentration während Inspiration), da die CO₂-Messung im Nebenstromverfahren erfolgt. [© GaSe ℓ MfG]
Fig. 46 Narkoserespirator mit Spirometrie-Anzeige (GE Aisys™)#
Fig. 47 Intensivbeatmunsgerät Hamilton G5#
Beatmunsmodus DuoPAP (entspricht BiBAP™)
Beatmungsmodus ASV
Fig. 48 In das Dokumentationssystem übermittelte Messwerte#