Mediastinoskopie#
Komplikationen (~ 1,5 %):
Blutungen,
Pneumothorax,
Schädigung des N. recurrens,
Tumorverschleppung in die Wunde,
Schädigung des N. phrenicus,
Verletzungen des Ösophagus,
Chylothorax,
Luftembolie,
vorübergehende Hemiparese,
Infektionen.
Praxis:
Für die Mediastinoskopie ist meist eine tiefe Narkose erforderlich Hierzu eignet sich eine Inhalationsanästhesie oder die Kombination von Remifentanil mit einem Inhalationsanästhetikum oder mit Propofol.
Die Standardüberwachung umfasst
EKG-Monitor,
Blutdruckmanschette,
Pulsoxymeter,
Kapnometer,
Temperatursonde,
Stethoskop.
Bedenke:
Als venöser Zugang reicht gewöhnlich eine großlumige Venenkanüle.
Wegen der Blutungsgefahr sollte vor dem Eingriff Blut gekreuzt werden.
Wegen der starken Überstreckung des Halses sollte für die endotracheale Intubation ein Spiraltubus verwendet werden.
Das Mediastinoskop kann die A. anonyma komprimieren, so dass die rechte A. carotis und A. subclavia weniger Blut erhalten. Puls- und Drucklosigkeit am rechten Arm weisen auf diese Komplikation hin. Aus diesem Grund sollten am linken Arm der Blutdruck und an der rechten Hand der Fingerpuls kontinuierlich