Beutel-Masken-Beatmung#
Eine Beatmung wird normalerweise mit Hilfsmitteln durchgeführt. Helferseitig kommen dabei ein Beatmungsbeutel (Beatmungsbeutel) oder ein Beatmungsgerät zum Einsatz. Patientenseitig werden Beatmungsmasken oder andere Atemwegshilfsmittel (Endotrachealtuben, Larynxtuben, Larynxmasken, Combituben, …) angewendet. Um die Atemwege freizuhalten, kann u. U. unterstützend ein Airway-Device wie z.B. ein Guedel-Tubus angewendet werden.
Art der Beatmung |
O₂-Konzentration |
|---|---|
Mund-zu-Mund Beatmung |
16–17 % |
Beutel-Masken-Beatmung |
21 % |
Beutel-Masken-Beatmung mit O₂ (15 L / min) |
40–70 % |
Beutel-Masken-Beatmung mit O₂ (15 L / min) + Reservoir |
fast 100 % |
Beatmungsgerät, FiO₂ regelbar |
21–100 % |
Gefahren
Der notwendige Überdruck kann zu Problemen führen, wie z. B. Überschreiten des Speiseröhren-Öffnungsdrucks (Magenbeatmung, Magenblähung, Erbrechen) oder Lungenschäden. Es ist oft zu beobachten, dass (wahrscheinlich in Folge von Stress) Beatmungen zu schnell bzw. zu tief erfolgen. Dies kann katastrophale Auswirkungen haben, da es zu einer Hyperventilation und dadurch zu einer atmungsbedingen Alkalose kommt (Störung des Säure-Basen-Haushaltes, vgl. alkalose-respiratorische).
Die Technik der Beatmung mittels Maske und Beatmungsbeutel ist unter Beutel-Masken-Beatmung beschrieben.